Online-Marketing für Gründer – mit wenig Geld viel erreichen. Teil 5: Die Website richtig aufbauen. - DWR eco
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Online-Marketing für Gründer – mit wenig Geld viel erreichen. Teil 5: Die Website richtig aufbauen.

So wie in den letzten Teilen unserer Blog-Reihe „Online-Marketing für Gründer – mit wenig Geld viel erreichen“ (Social Media, VideoNewsletter und Auswertung) wollen wir auch durch diesen Beitrag jungen Unternehmern Tipps vermitteln, die problemlos mit einem geringeren Budget angewendet werden können. Dieses Mal geht es um die Konzeption der Unternehmenswebsite.

Die Website ist einer der wesentlichsten Online-Auftritte eines Unternehmens, denn idealerweise ist es das erste, worauf potentielle Kunden beim Stöbern im Netz stoßen. Sie ist eine ausführliche digitale Visitenkarte des Unternehmens und vermittelt oft einen ersten Eindruck. Auf die Website gehören alle Informationen, die der Kunde über das Unternehmen und/ oder Produkt(e) wissen sollte. Wichtig ist, dass die Website genau die passende Menge an Informationen beinhaltet, übersichtlich strukturiert ist und das Design zum Unternehmen passt. Die Erstellung und Pflege der Website muss nicht unbedingt ein gigantisches Budget vorsehen. Um möglichst effizient bei der Planung der Website vorzugehen, haben wir einige Tipps zusammengestellt.

 

  1. Die Website ist nicht für das Unternehmen, sondern für Ihre Besucher da

Einige junge Unternehmer haben bereits eine eigene sehr konkrete Vorstellung darüber, wie eine Website auszusehen hat. Doch bei der Konzeption der Unternehmensseite sollte man alle alten „Vorerfahrungen“ mit Internetauftritten Beiseite legen und ganz unbeeinflusst an das neue Projekt herangehen. Vor der Konzeption der Website sollte daher eine sehr genaue Zielgruppenanalyse erfolgen, um zu erfahren, wie eure Zielgruppe gerne im Internet unterwegs ist und auf was sie besonders wert legt. Denn eine junge Zielgruppe fühlt sich eher durch interaktive One-Pager angesprochen, während ältere Zielgruppen eine sehr schnelle Übersicht bevorzugen. Für jede Zielgruppe gelten jedoch folgende Empfehlungen:

Die 2-Klick-Regel muss beachtet werden! Das bedeutet, der Website-Besucher muss mit höchstens zwei Klicks zu der Information gelangen, für die er überhaupt auf die Website kam. Daher muss die Website übersichtlich und überschaubar sein und es sollte von zu vielen Menüpunkten abgesehen werden.

Falls mit einer Website unterschiedliche Zielgruppen angesprochen werden, dann sollten diese gleich auf der Startseite separat abgeholt werden, so dass jeder Besucher weiß, welchen Weg er nun einschlagen muss, um seine gewünschten Informationen zu erhalten. Eine sehr neue und effektive Lösung wäre, für jede Zielgruppe eine eigene Website zu erstellen. Das könnte das Budget eines frischgebackenen Gründers jedoch etwas sprengen. Daher empfiehlt es sich, direkt von der Startseite die Zielgruppen weiterzuleiten, so dass ein Klick direkt zur Zielseite der jeweiligen Zielgruppe führt.

Um keine Kommunikationsbarrieren aufzusetzen, sollte der „Besitzer“ der Website identifizierbar und einfach zu kontaktieren sein. Nichts ist ärgerlicher als Interesse an ein Produkt oder einer Dienstleistung zu haben und dann keine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse zu finden, über die man mehr Informationen erhält. Im Idealfall und je nach Zielgruppe ist keine Sekretariatsnummer angegeben, sondern das Foto und die Kontaktdaten des jeweiligen Produktexperten. Das schafft Vertrauen in das Produkt und dem Experten, der zu seinem Produkt steht.

Social Media und Newsletter nicht vergessen! Je nachdem wie wichtig die Social-Media-Kanäle für euer Business Model sind, sollten diese mehr oder weniger prominent auf der Website präsentiert werden. Wenn Social-Media-Kanäle oder der Newsletter einer eurer wesentlichen Marketing-Kanäle darstellen, sollten eure Social-Media-Beiträge auch auf der Startseite oder in der News-Sektion wiederzufinden sein, sowie das direkte Abonnieren ermöglicht werden.

 

  1. Auf die Website gehören nur ausgewählte Inhalte

Alles auf der Website muss zielgruppengerecht sein. Nicht nur die Bedienung dieser, sondern auch die Inhalte spielen dabei eine enorm wichtige Rolle. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass schon vor der Erstellung der neuen Website eine klare Struktur erstellt und passende Inhalte erarbeitet werden. Wer besucht meine Website? Was will meine Zielgruppe wissen? Wie gewinne ich die Besucher meiner Website? Das sind Fragen, die vor der Konzeption der Website zu beantworten sind. Nur so kann die Website ihren Zweck erfüllen.

Des Weiteren ist es empfehlenswert, dass die Inhalte in der Reihenfolge ihrer Priorität auf der Website sortiert werden. Das heißt: Wenn die Website das übergeordnete Ziel hat, ein bestimmtes Produkt zu verkaufen, dann steht ganz oben und an erster Stelle auf der Startseite genau dieses Produkt und nicht der Unternehmensblog. Beim Scrollen würde man dann auf Erfahrungsberichte und Produktbroschüren stoßen, noch bevor man auf die Social-Media-Kanäle oder das Kontaktformular aufmerksam wird.

Ein häufiger Fehler, den viele Webbesitzer machen, ist die Dopplung von Inhalten. Wie auch in einem direkten Gespräch, muss auf der Website auch nicht zwei Mal erklärt werden, was das Unternehmen tut, wo der Sitz des Unternehmens ist oder die Produktfunktionen mehrfach wiederholt werden. Das ist für den Besucher der Website eher verwirrend, wenn auf mehreren Unterseiten die gleichen oder sehr ähnliche Informationen wiederzufinden sind.

Bei der Konzeption der Website sollte auch die Erstellung und Integration von unterstützenden Materialen herangezogen werden. Diese sind zum Beispiel Factsheets, Produktbroschüren, Infografiken, Erklärvideos uvm. Nicht nur, weil die Inhalte dadurch unterhaltsamer dargestellt werden, sondern weil sich ganze 79% der Online-Nutzer lieber eine Grafik, Video oder Broschüre ansehen als lange Produkttexte zu lesen.

Außerdem sollte auch die Integration eines Blogs in Betracht gezogen werden. Ein Blog ist ein gutes Mittel, um Unternehmensneuigkeiten zu kommunizieren, Allgemeines zur Branche zu berichten oder Erfahrungsberichte als Stories aufzunehmen. Ein Blog bringt daher viele Vorteile mit sich: die eigene Expertise wird wahrgenommen, man zeigt Aktivität und ist auf dem neuesten Stand, man baut eine Beziehung zum Blogleser auf und gleichzeitig sorgt man sogar für eine gute Google-Auffindbarkeit. Also, gleich loslegen!

Weitere wichtige Elemente einer Website sind darüber hinaus Call-to-Actions, sowie Tracking und Auswertung. Call-to-Actions sind meistens Buttons, die zu der Ausführung einer Aktion animieren, wie zum Beispiel das Abonnieren eines Newsletters, Download eines Factsheets oder Kauf eines Produktes. Call-to-Actions sollen grundsätzlich ins Auge springen und deswegen in einer viel auffälligeren Farbe designt werden als die restliche Website. Um die Effektivität der Call-to-Actions, aber auch aller anderen Elemente der Website bewerten zu können, sollte ein passendes Trackingtool installiert werden. Eine regelmäßige Auswertung sollte stattfinden, so dass Anpassungen vorgenommen werden können, wann immer diese notwendig sind.

 

  1. Einfaches Design, einfacher Aufbau, einfache Erstellung!

Wenn es um das Design der neuen Website geht, dann gilt grundsätzlich, dass dieses mit der Corporate Identity und dem Corporate Design übereinstimmen muss. Man sollte klar erkennen, zu wem die Website gehört. Darüber hinaus sollte das Design so gestaltet werden, dass die Website attraktiv für die Zielgruppe wirkt.

Das Wichtigste zum Thema Design ist jedoch: nicht übertreiben! Nicht nur, dass zu viele Farben und bunte Elemente verwirrend sein können, es schmeichelt einfach nicht dem Auge. Dieses „Geheimnis“ haben wichtige Designer, wie Anton Stankowski schon lange mit uns geteilt: „Dinge weglassen, die nicht so wichtig sind. So wird die Information verstärkt.“

Zuletzt, aber nicht weniger wichtig, ist die Kompatibilität des Designs mit mobilen Geräten – auch Responsive Design genannt. Heutzutage sollte keine Website neuerstellt werden, ohne einem Responsive Design, denn mehr als die Hälfte der Website-Besucher sehen sich diese über ihr Smartphone oder Tablet an.

 

Wir helfen euch gerne dabei, eure Hauptbotschaften verständlich zu formulieren, diese mithilfe von unterstützenden Materialien wie Videos oder Factsheets zu vermitteln und die Aufmerksamkeit eurer Zielgruppe mit einer auf sie ausgerichteten Website zu gewinnen. Sprecht uns einfach an!

Vergisst nicht, regelmäßig einen Blick auf unseren Blog zu werfen, denn beim nächsten Mal informieren wir Euch über den Trend und Nutzen von Landingpages.